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Digital trifft analog: Fachtag Kunst an der BURG / Halle – Madagaskar

In Form von Smartphones tragen Schülerinnen und Schüler heute kompakte Filmstudios bei sich. Im Workshop werden Möglichkeiten gezeigt, diese bewusst einzusetzen, um Erfahrungen und Beobachtungen über Ländergrenzen hinweg zu teilen. So können im Kontext von Kunstunterricht neue Formate des kulturellen Austauschs erprobt werden.

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Ein Filmworkshop in Antanimora

Das Filmprojekt Antanimora ist eine Initiative von Mio e.V. in Kooperation mit den madagassischen Filmemachern Luck Razanajaona and Tovoniaina Rasoanaivo und der Nichtregierungsorganisation ‚Grandir Dignement‘.
Die Idee zu unserem Projekt ‚Antanimora‘ entstand vor allem durch eine sehr prägende Bekanntschaft von einer Gruppe von Jugendlichen im Jugendgefängnis in Madagaskar, während eines geleiteten Theaterprojektes im Jahr 2014.
Die Beobachtungen und Erlebnisse ließen einen besonders starken Eindruck von der Atmosphäre, der Situation und Position der Jungen in und zu ihrem Umfeld, den vielschichtigen Beziehungensstrukturen untereinander und ihren besonderen und eigenen Wegen ihren Alltag zu leben, zurück!

Unser Bestreben ist es in diesem Projekt, ein Bild dieses Mikrokosmos einzufangen, in dem eigene Regeln gelten und interne Strukturen aufgestellt werden, in dem sich angepasst oder ausgehalten und in dem sich abgegrenzt oder zusammengehalten wird.
In einem 8-wöchigen Workshop werden die Jugendlichen Schritt für Schritt an das Medium Film herangeführt und können selbst eigene Kurzfilme zu entwickeln, die in experimenteller Art und Weise ihre Situation, ihre Umgebung, ihren Alltag und alles was sie bewegt widerspiegeln und behandeln.

Erste Übungen an der Kamera
Erste Übungen an der Kamera

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Jugendgefängnis Antanimora

Das Jugendgefängnis Antanimora ist Teil des „Maison centrale Antananarivo“, dem größten Gefängnis in Tana und Umgebung. Die ca. 2600 Insassen übersteigen die Kapazität von 800 Häftlingen über das dreifache. Das Gefängnis besteht aus einem Gebäude-Komplex mit drei verschiedenen Lagern, die jeweils als Sammelzellen organisiert sind; dem Frauen- und Kindergefängnis, dem Erwachsenentrakt und der Einheit für minderjährige männliche Jugendliche. 80% der Jugendlichen befinden sich in sogenannter Schutzhaft und warten mehrere Jahre auf ein Gerichtsverfahren.

Geringfügige Delikte sind unter den Jugendlichen der häufigste Grund für eine Festnahme. Nach eigenen Aussagen der Häftlinge, ging einigen Festnahmen keine Straftat voraus und berief sich nur auf Anschuldigungen. Das Tagesprogramm im Gefängnis beschränkt sich auf zwei feste Mahlzeiten (bestehend aus Reis oder Maniok) und ein von der Kirche initiiertes Bildungsangebot am Morgen. Der Innenhof ist der hauptsächliche Aufenthaltsort für die Jungen. Um 5 Uhr abends bis zum Morgenappell um 9 Uhr werden die 120 Häftlinge in zwei Schlaflager verteilt.

"Ruhe! Es wird gedreht."
„Ruhe! Es wird gedreht.“

Afghanistan – Germany – Syria – Spain

Vom 11.10-15.10.16 entwickelten die Kinder aus dem Jugendzentrum Jott-Zett in Wildeshausen kleine Spielfilmszenen zu den Themen Musik, Religion, Familie, Spiele, Sprache und Essen. aus ihren Heimatländern Spanien, Syrien, Afghanistan und Deutschland.

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Nepal – Germany

Innerhalb einer Projektwoche entwickelten die Kinder in Halle / Deutschland und Bhaktapur / Nepal eigene Videos, in denen sie der anderen Klasse Besonderheiten ihrer eigenen Kultur vorstellten. Die Spiele in den Schulpausen, die Morgenzeremonie vor dem Unterricht oder die Zubereitung ihrer Lieblingsgerichte.

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Syrien – Deutschland

In einer intensiven Woche setzten sich die Kinder mit ihrer eigenen Kultur und dann mit der jeweils anderen auseinander. In den Rollen der Auslandsreporter wurde für die entstandene deutsch-syrische Fernsehreihe erklärt, die nun aus einer Quizshow, einer Sportshow, einer Koch- und einer Musikshow besteht, wie man syrischen Eintopf kocht, deutschen Käsekuchen zubereitet oder wie man den syrischen HipHop-Tanz tanzt.

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Madagaskar – Halle

Der Madagaskar – Halle – Austausch lief in einem Zeitraum von 15 Wochen von Anfang November 2014 bis Ende März 2015 mit den Austauschpartnern der Wittekindgrundschule aus Halle auf der deutschen und der Manda – Straßenkinderschule aus Antananarivo auf der madagassischen Seite.

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